Quellensteuer-Rechner 2026 — Schweiz

Berechnen Sie Ihre monatliche Quellensteuer als ausländische Arbeitnehmerin oder ausländischer Arbeitnehmer in der Schweiz. Alle 26 Kantone, Tarife A/B/C, Kinder und Kirchensteuer. Quelle: estv.admin.ch.

Tarif A: Ledig, verwitwet, geschieden oder getrennt lebend ohne Kinder. Höchster Einzelpersonensatz.
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Was ist die Quellensteuer in der Schweiz?

Die Quellensteuer (Quellensteuerpflicht) ist eine Einkommensteuer, die direkt an der Quelle — dem Lohn — erhoben wird. Sie betrifft ausländische Staatsangehörige ohne Niederlassungsbewilligung C, die in der Schweiz unselbstständig erwerbstätig sind. Der Arbeitgeber zieht den Steuerbetrag monatlich vom Bruttolohn ab und überweist ihn an die kantonale Steuerbehörde. Damit ist die Steuerpflicht für die meisten Quellenbesteuerten vollständig erfüllt, sofern ihr Jahreseinkommen unter CHF 120'000 liegt.

Die Berechnung erfolgt anhand amtlicher Tariflisten der Eidgenössischen Steuerverwaltung (estv.admin.ch). Diese Tarife berücksichtigen Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern sowie den Kirchensteueranteil in einer einzigen Abzugsrate. Letzte Aktualisierung: Mai 2026.

Quellensteuer-Tarife A, B, C erklärt

Jeder Quellensteuerpflichtige wird einem Tarif zugeordnet, der seinen Familienstand und seine Einkommenssituation widerspiegelt:

TarifPersonengruppeTypischer Satz (CHF 7'000/Mt.)
Tarif ALedig, verwitwet, geschieden, getrennt ohne Kinderca. 9–15 %
Tarif BVerheiratet, Alleinverdiener (Partner nicht erwerbstätig)ca. 4–8 %
Tarif CVerheiratet, Doppelverdiener (beide erwerbstätig)ca. 6–11 %
Tarif DNebenerwerb (neben Haupterwerb)Pauschal ca. 10 %
Tarif HAlleinerziehend (Haushalt mit Kindern)ca. 7–12 %

Für jedes unterhaltsberechtigte Kind wird ein Kinderabzug gewährt, der den effektiven Steuersatz senkt. Der Abzug beträgt je nach Kanton CHF 200–400 pro Monat und Kind vom steuerbaren Einkommen.

Kantonale Unterschiede und steuerliche Belastung

Die Schweiz kennt 26 Kantone mit je eigenen Steuersätzen. Die Bandbreite ist erheblich:

Da die Quellensteuer den Wohnort berücksichtigt, kann ein Umzug in einen anderen Kanton die monatliche Steuerbelastung spürbar verändern. Bei Doppelverdiener-Haushalten lohnt es sich, die kantonalen Tarifdifferenzen sorgfältig zu prüfen.

Pflicht zur ordentlichen Steuererklärung und Optimierungsmöglichkeiten

Ab einem Jahresbruttolohn von CHF 120'000 müssen quellenbesteuerte Personen eine ordentliche Steuererklärung einreichen (nachträgliche ordentliche Veranlagung). Dies kann zu einer Nachzahlung, aber auch zu einer Rückerstattung führen, wenn hohe Abzüge wie Hypothekarzinsen, Säule-3a-Beiträge oder Kinderbetreuungskosten geltend gemacht werden.

Auch unterhalb der CHF-120'000-Grenze können quellenbesteuerte Personen bis zum 31. März des Folgejahres eine Tarifkorrektur beantragen. Geltend gemacht werden können unter anderem:

Frequently Asked Questions

Was ist die Quellensteuer in der Schweiz?

Die Quellensteuer (Quellensteuerpflicht) ist eine direkt vom Arbeitgeber einbehaltene Einkommensteuer für ausländische Arbeitnehmende ohne Niederlassungsbewilligung C. Sie umfasst Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern sowie den Kirchensteueranteil und wird monatlich an das kantonale Steueramt überwiesen.

Welche Tarife gibt es bei der Quellensteuer?

Die wichtigsten Quellensteuertarife sind: Tarif A (ledig oder getrennt lebend), Tarif B (verheiratet, Alleinverdiener), Tarif C (verheiratet, Doppelverdiener). Tarif D gilt für Nebenerwerbstätige, Tarif E für vereinfachtes Abrechnungsverfahren, Tarif F für Grenzgänger aus Deutschland.

Ab welchem Einkommen muss ich eine Steuererklärung einreichen?

In den meisten Kantonen müssen quellenbesteuerte Personen mit einem Jahresbruttolohn von mehr als CHF 120'000 eine ordentliche Steuererklärung einreichen. Diese Grenze gilt für das Gesamteinkommen aller Einkommensquellen.

Wie kann ich zu viel bezahlte Quellensteuer zurückfordern?

Sie können bis zum 31. März des Folgejahres beim kantonalen Steueramt eine Neuberechnung (Tarifkorrektur) beantragen. Dabei können Berufsauslagen, Fahrkosten, Weiterbildungskosten, Säule-3a-Beiträge und Krankheitskosten geltend gemacht werden.

Welcher Kanton hat die tiefste Quellensteuer?

Zug hat die tiefsten Quellensteuersätze der Schweiz, gefolgt von Nidwalden und Schwyz. Der Unterschied zu Hochsteuerkantonen wie Genf oder Basel-Stadt kann 8–12 Prozentpunkte betragen.

Was passiert bei einem Kantonswechsel?

Bei einem Wohnsitzwechsel in einen anderen Kanton ist ab dem Folgemonat der neue Kanton für die Quellensteuer zuständig. Der Arbeitgeber muss den Tarif entsprechend anpassen. Der Steuersatz des neuen Wohnkantons gilt ab dem Datum des Wohnsitzwechsels.