Säule 3a Rechner 2025

Berechnen Sie Ihre jährliche Steuerersparnis durch die gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a). Inkl. Bundessteuer, Kantonssteuer und 10-Jahres-Projektion mit 2% Wachstum. Kostenlos, privat, keine Anmeldung.

Max. für Angestellte: CHF 7'258
Gesamte Steuerersparnis pro Jahr
CHF 0
auf Bundes- und Kantonsebene
Bundessteuer-Ersparnis
ca. 11,5% Grenzrate
Kantonssteuer-Ersparnis
kantonaler Grenzsteuersatz
Effektive Rendite
Steuerbonus sofort
10-Jahres-Projektion (2% Wachstum)
Jahr Einzahlung Ersparnis kum. Guthaben (3a) Ohne 3a
Hinweis: Diese Berechnung verwendet Näherungswerte für die kantonalen Grenzsteuersätze. Die tatsächliche Steuerersparnis hängt von Ihrer individuellen Steuerveranlagung, dem Familienstand und weiteren Abzügen ab. Konsultieren Sie eine Steuerberaterin für Ihre persönliche Situation.
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So funktioniert die Säule 3a

Die Säule 3a — auch gebundene Selbstvorsorge genannt — ist die dritte Säule des Schweizer Drei-Säulen-Systems für die Altersvorsorge. Anders als die AHV (1. Säule) und die berufliche Vorsorge (2. Säule / Pensionskasse) ist die Säule 3a freiwillig. Sie bietet jedoch einen entscheidenden Vorteil: Die Einzahlungen können vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden — sowohl auf Bundes- als auch auf Kantonsebene.

Im Jahr 2025 dürfen Angestellte mit Pensionskasse maximal CHF 7'258 pro Jahr einzahlen. Selbstständigerwerbende ohne Pensionskasse können bis zu 20% ihres Nettoeinkommens einzahlen, höchstens aber CHF 36'288. Der Beitrag muss bis zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres eingezahlt sein, damit er steuerlich angerechnet werden kann.

Das Guthaben auf dem 3a-Konto oder -Depot wächst steuerfrei an. Zinserträge, Dividenden und Kursgewinne aus 3a-Wertschriften sind während der Laufzeit von Einkommens- und Vermögenssteuern befreit. Erst bei der Auszahlung wird eine — deutlich reduzierte — Kapitalauszahlungssteuer fällig.

Steuervorteile der gebundenen Vorsorge

Der unmittelbare Steuervorteil der Säule 3a besteht im Abzug des Einzahlungsbetrags vom steuerbaren Einkommen. Die Höhe der Ersparnis hängt vom persönlichen Grenzsteuersatz ab, der sich aus Bund und Kanton zusammensetzt. Auf Bundesebene liegt der effektive Grenzsteuersatz für mittlere Einkommen bei rund 11,5%.

Auf kantonaler Ebene variieren die Sätze erheblich: In Zug (ZG) zahlen Steuerpflichtige rund 8% Kantonssteuer auf den Grenzbetrag, in Basel-Stadt (BS) können es bis zu 30% sein. Wer in Zürich (ZH) wohnt und CHF 7'258 einzahlt, spart kombiniert (Bund + Kanton) rund CHF 1'800 pro Jahr. In einem Hochsteuerkanton wie Genf (GE) kann die kombinierte Ersparnis über CHF 2'600 betragen.

Über 10 Jahre bedeutet das bei maximaler Einzahlung und 2% Wachstum eine zusätzliche Steuerersparnis von CHF 18'000 bis CHF 26'000 — plus das angewachsene Vorsorgekapital. Der Steuervorteil allein ergibt schon im ersten Jahr eine "Rendite" von 10–35% auf die Einzahlung.

3a-Konto vs. 3a-Wertschriften

Bei der Wahl des 3a-Vehikels stehen grundsätzlich zwei Optionen zur Verfügung: das klassische Sparkonto und das Wertschriftendepot.

Das 3a-Sparkonto bei einer Bank oder Versicherung ist sicher und bietet einen garantierten Zinssatz (aktuell ca. 1% bis 1,5%). Es eignet sich für Personen mit kurzem Anlagehorizont oder geringer Risikobereitschaft. Der Nachteil: Die Rendite liegt oft unter der Inflation.

Das 3a-Wertschriftendepot investiert das Guthaben in Aktien- und Obligationenfonds. Historisch erzielen breit diversifizierte Aktienstrategien über 10+ Jahre eine Rendite von 4–7% pro Jahr. Bei einem Anlagehorizont von 10 Jahren oder mehr empfehlen viele Finanzexperten einen Aktienanteil von 60–100%. Bekannte 3a-Wertschriftenanbieter in der Schweiz sind VIAC, Finpension, frankly und Descartes.

Unser Rechner verwendet 2% Wachstum als konservative Annahme — ein Wertschriftendepot kann deutlich höhere Ergebnisse erzielen.

Auszahlungsstrategien für die Säule 3a

Da die Auszahlung der Säule 3a einer Kapitalauszahlungssteuer unterliegt (je nach Kanton und Betrag 4–8%), lohnt sich eine clevere Auszahlungsstrategie. Wer mehrere 3a-Konten oder -Depots bei verschiedenen Anbietern führt, kann diese gestaffelt über mehrere Jahre beziehen und so die Steuerprogression brechen.

Beispiel: Statt ein 3a-Guthaben von CHF 200'000 auf einmal zu beziehen, verteilt man den Bezug auf 4–5 Jahre (z.B. je CHF 40'000–50'000). Weil die Kapitalauszahlungssteuer progressiv ist, fällt auf kleinere Beträge ein niedrigerer Prozentsatz an. Kantonale Unterschiede sind erheblich: In Schwyz (SZ) zahlen Sie auf CHF 50'000 rund CHF 1'500, in Genf (GE) gut CHF 4'000.

Vorzeitige Bezüge sind möglich für: Kauf von selbstgenutztem Wohneigentum (WEF-Vorbezug), Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit, definitiver Wegzug aus der Schweiz sowie bei Invalidität. Diese Ausnahmen machen die Säule 3a flexibler als oft angenommen.

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