Grundsteuer Rechner Bremen 2026

Berechnen Sie Ihre Grundsteuer in Bremen nach dem Bundesmodell. Der Stadtstaat Bremen wendet einen Hebesatz von ca. 695 % an. Geben Sie Ihren Grundsteuerwert und die Immobilienart ein. Alle Berechnungen erfolgen lokal und privat in Ihrem Browser.

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Grundsteuer in Bremen — Bundesmodell im Stadtstaat

Bremen verwendet als Stadtstaat das Bundesmodell zur Berechnung der Grundsteuer. Der Grundsteuerwert wird auf Basis von Bodenrichtwert, Grundstücksfläche, Gebäudeart, Baujahr und statistischer Nettokaltmiete ermittelt. Mit einem Hebesatz von ca. 695 % gehört Bremen zu den Städten mit den höchsten Grundsteuer-Hebesätzen in Deutschland. Das gilt sowohl für die Stadt Bremen als auch für Bremerhaven, wobei letzteres einen eigenen Hebesatz festlegen kann.

Der hohe Hebesatz in Bremen ist auf die angespannte Haushaltslage des kleinsten Bundeslandes zurückzuführen. Trotzdem bedeutet ein hoher Hebesatz nicht automatisch eine exorbitante Grundsteuer, da die Steuermesszahl im Bundesmodell auf 0,031 % für Wohngrundstücke gesenkt wurde. Die Grundsteuer wird vierteljährlich fällig und kann bei vermieteten Objekten als Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden.

Hebesätze in Bremen und Bremerhaven

Das Land Bremen besteht aus den beiden Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven, die jeweils eigene Hebesätze festlegen können. Bremen hat seinen Hebesatz auf etwa 695 % festgelegt, Bremerhaven liegt in einem ähnlichen Bereich. Beide Städte haben ihre Hebesätze im Rahmen der Reform 2025 angepasst. Eigentümer sollten den aktuellen Hebesatz bei der Stadtverwaltung Bremen oder Bremerhaven erfragen.

Im Vergleich zu den Nachbarn Niedersachsen (Durchschnitt ca. 430 %) und Hamburg (540 %) ist Bremens Hebesatz überdurchschnittlich hoch. Für eine Eigentumswohnung mit einem Grundsteuerwert von 200.000 Euro ergibt sich bei 695 % Hebesatz eine jährliche Grundsteuer von rund 431 Euro. Dies entspricht einer monatlichen Belastung von etwa 36 Euro.

Reform 2025 in Bremen — Auswirkungen

Die Grundsteuerreform hat in Bremen zu einer Neuverteilung der Steuerlasten geführt. Grundstücke in begehrten Lagen wie dem Viertel, Schwachhausen oder der Überseestadt können höher bewertet werden als zuvor. Gleichzeitig können Grundstücke in weniger nachgefragten Stadtteilen entlastet werden. Eigentümer sollten ihren Grundsteuerwertbescheid sorgfältig prüfen und bei Fehlern innerhalb eines Monats Einspruch beim Finanzamt Bremen einlegen.

Tipps für Bremer Immobilieneigentümer

Prüfen Sie Ihren Grundsteuerwertbescheid auf korrekte Angaben zu Grundstücksgröße, Bodenrichtwert, Baujahr und Wohnfläche. Bei einem Hebesatz von 695 % wirkt sich jeder Fehler deutlich auf die Steuerlast aus. Bei Vermietung können Sie die Grundsteuer als Betriebskosten umlegen. Bei Leerstand über drei Monate kann ein Teilerlass beantragt werden. Nutzen Sie unseren Rechner, um Ihre Grundsteuer schnell und kostenlos zu berechnen.