Grundsteuer Rechner Mecklenburg-Vorpommern 2026

Berechnen Sie Ihre Grundsteuer in Mecklenburg-Vorpommern nach das wertabhängige Bundesmodell. Durchschnittlicher Hebesatz: ca. 400 %. Geben Sie Ihren Grundsteuerwert, die Immobilienart und den Hebesatz Ihrer Gemeinde ein. Alle Berechnungen erfolgen lokal und privat in Ihrem Browser.

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Grundsteuer in Mecklenburg-Vorpommern — Bundesmodell

Mecklenburg-Vorpommern verwendet das Bundesmodell zur Berechnung der Grundsteuer. Der Grundsteuerwert wird vom Finanzamt anhand von Bodenrichtwert, Grundstücksfläche, Gebäudeart, Baujahr und statistischer Nettokaltmiete ermittelt. Der durchschnittliche Hebesatz im Land liegt bei etwa 400 %. Als ostdeutsches Bundesland basieren die bisherigen Einheitswerte auf Werten von 1935, weshalb die Reform 2025 zu erheblichen Veränderungen führen kann.

Die Hebesätze in Mecklenburg-Vorpommern variieren stark. Rostock hat mit ca. 500 % den höchsten Hebesatz, Schwerin liegt bei 450 % und Greifswald bei 420 %. Ländliche Gemeinden in der Mecklenburgischen Seenplatte oder auf Rügen haben oft Hebesätze von 300-380 %. Die touristisch geprägten Küstengemeinden haben teilweise überdurchschnittliche Bodenrichtwerte, was zu höheren Grundsteuerwerten führt.

Hebesätze in Mecklenburg-Vorpommern

Die Hebesätze in MV zeigen ein deutliches Gefälle zwischen Küste und Hinterland. Touristische Hotspots wie Binz auf Rügen, Kühlungsborn oder Warnemünde haben hohe Bodenrichtwerte. In strukturschwachen Regionen wie der Müritz-Region oder Vorpommern-Greifswald sind die Bodenrichtwerte und damit die Grundsteuerwerte deutlich niedriger. Eigentümer sollten den aktuellen Hebesatz bei ihrer Gemeindeverwaltung erfragen.

Ferienimmobilien in Mecklenburg-Vorpommern unterliegen ebenfalls der Grundsteuer. Eigentümer von Ferienwohnungen an der Ostsee sollten beachten, dass die Bodenrichtwerte in Küstennähe oft überdurchschnittlich hoch sind. Die Grundsteuer kann bei vermieteten Ferienobjekten als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.

Reform 2025 in Mecklenburg-Vorpommern

Die Grundsteuerreform hat in Mecklenburg-Vorpommern besondere Auswirkungen, da die alten Einheitswerte auf Daten von 1935 basierten. In Gebieten mit stark gestiegenen Bodenrichtwerten — insbesondere an der Ostseeküste — kann die Grundsteuer deutlich steigen. In ländlichen Regionen mit niedrigen Bodenrichtwerten kann eine Entlastung eintreten. Prüfen Sie Ihren Grundsteuerwertbescheid sorgfältig.

Tipps für Eigentümer in MV

Prüfen Sie Ihren Grundsteuerwertbescheid auf korrekte Angaben zu Grundstücksfläche, Bodenrichtwert und Wohnfläche. Bei Fehlern können Sie innerhalb eines Monats Einspruch beim Finanzamt einlegen. Nutzen Sie unseren Rechner, um Ihre Grundsteuer schnell zu berechnen und verschiedene Szenarien zu vergleichen.