KFZ-Steuer-Rechner 2026

Berechnen Sie Ihre Kfz-Steuer für 2026 auf Basis von Hubraum, CO2-Ausstoß und Kraftstoffart. Gilt für PKW mit Erstzulassung ab dem 01.07.2009 (CO2-basierte Besteuerung). Alle Berechnungen erfolgen lokal — Ihre Daten bleiben privat.

Ad Space

So funktioniert der KFZ-Steuer-Rechner 2026

Die Kfz-Steuer in Deutschland setzt sich seit dem 01.07.2009 aus zwei Komponenten zusammen: einem hubraumbasierten Grundbetrag und einer CO2-abhängigen Zusatzsteuer. Der Grundbetrag beträgt 2,00 Euro pro angefangene 100 cm³ Hubraum bei Ottomotoren (Benzin) und 9,50 Euro pro angefangene 100 cm³ bei Dieselfahrzeugen. Der CO2-Anteil wird stufenweise berechnet: Für jeden Gramm CO2 über dem Freibetrag von 95 g/km werden zwischen 2,00 und 4,00 Euro pro g/km fällig, abhängig von der jeweiligen Emissionsstufe.

Für Elektrofahrzeuge gilt eine Steuerbefreiung bis zum 31.12.2030, sofern die Erstzulassung vor dem 31.12.2025 erfolgt ist. Hybridfahrzeuge werden nach der Kraftstoffart des Verbrennungsmotors (Benzin oder Diesel) besteuert, wobei der CO2-Ausstoß im kombinierten WLTP-Zyklus zugrunde gelegt wird. Plug-in-Hybride erhalten keinen gesonderten Steuervorteil gegenüber konventionellen Verbrennern gleichen Hubraums und CO2-Ausstoßes.

Dieser Rechner berücksichtigt die aktuelle Staffelung der CO2-Komponente: 2,00 €/g für CO2 über 95 bis 115 g/km, 2,20 €/g für 116–135 g/km, 2,50 €/g für 136–155 g/km, 2,90 €/g für 156–175 g/km, 3,40 €/g für 176–195 g/km und 4,00 €/g für jeden weiteren Gramm über 195 g/km. Die Berechnung erfolgt auf Basis der WLTP-Messwerte, die seit September 2018 für alle Neuzulassungen gelten.

KFZ-Steuer für verschiedene Fahrzeugtypen

Kleinwagen mit einem 1,0-Liter-Benzinmotor und 95 g/km CO2-Ausstoß zahlen nur den Grundbetrag von 20 Euro jährlich, da sie den Freibetrag nicht überschreiten. Ein typischer Mittelklasse-Diesel mit 2,0 Liter Hubraum und 140 g/km CO2 zahlt dagegen rund 290 Euro pro Jahr. SUVs mit großen Motoren und hohem CO2-Ausstoß können leicht über 400 Euro jährlich erreichen. Elektrofahrzeuge sind komplett steuerbefreit — ein wesentlicher finanzieller Vorteil gegenüber Verbrennern.

Wer ein neues Fahrzeug kaufen möchte, sollte den CO2-Ausstoß im Blick behalten: Jedes Gramm über 95 g/km kostet mindestens 2 Euro zusätzlich pro Jahr. Bei der Wahl zwischen Benzin und Diesel ist zu beachten, dass Diesel zwar oft niedrigere CO2-Werte haben, aber der höhere Hubraum-Grundbetrag (9,50 statt 2,00 Euro pro 100 cm³) den Vorteil wieder aufzehren kann.

Tipps zur Senkung der Kfz-Steuer

Der einfachste Weg zur Steuersenkung ist die Wahl eines Fahrzeugs mit niedrigem CO2-Ausstoß. Elektrofahrzeuge sind bis 2030 steuerfrei. Plug-in-Hybride bieten zwar Steuervorteile bei der Dienstwagenbesteuerung, nicht aber bei der Kfz-Steuer selbst. Wer seinen Verbrenner behalten möchte, kann durch umweltbewusstes Fahren zwar die laufenden Kosten senken, nicht aber die Kfz-Steuer — diese basiert auf den Typgenehmigungswerten, nicht auf dem tatsächlichen Verbrauch. Bei älteren Fahrzeugen (Erstzulassung vor 01.07.2009) gilt weiterhin die rein hubraumbasierte Besteuerung nach Emissionsklasse.