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QB 1 — Mobilität & Selbstversorgung · 2. Aktualisierung 2022

Sturzprophylaxe in der Pflege

Der Expertenstandard Sturzprophylaxe des DNQP beschreibt, wie Pflegeeinrichtungen systematisch Stürze verhindern und die Mobilität ihrer Bewohner erhalten. Er ist einer der am häufigsten geprüften Standards in der MD-Prüfung.

Warum dieser Expertenstandard für die MD-Prüfung zählt

Stürze zählen zu den häufigsten Pflegeproblemen und sind direkter Qualitätsindikator (QDVS). Jeder Sturz mit Folgen muss dokumentiert, analysiert und in Maßnahmen überführt werden.

Empfohlene Assessments & Instrumente

Sturzrisiko-Assessment (z. B. Tinetti-Test, Timed-Up-and-Go), Sturzprotokoll, Sturzrisikokarte, Bewegungsförderungsplan.

Umsetzungs-Check: Sturzprophylaxe

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Alle 9 Expertenstandards in einer Anwendung — mit 24 QPR-Kategorien, SIS-Vorlagen und MD-Prüfungsmappe.

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Häufige Fragen zum Expertenstandard Sturzprophylaxe

Wie oft muss das Sturzrisiko neu eingeschätzt werden?

Bei Einzug, nach jedem Sturz und bei Zustandsveränderungen (z. B. neue Medikation, Operation, Demenzprogress). Eine starre Jahresfrequenz reicht nicht.

Sind freiheitsentziehende Maßnahmen Sturzprophylaxe?

Nein. FEM (Bettgitter, Gurte) sind letztes Mittel, richterlich genehmigungspflichtig und keine Prophylaxe. Der Expertenstandard fordert ressourcenorientierte, freiheitserhaltende Alternativen.

Was erwartet der MD bei der Sturzprotokollierung?

Vollständige Erfassung jedes Sturzes mit Hergang, Verletzungsfolgen, Ursachenanalyse und konkreten Ableitungen für die weitere Pflege.